Ein Beitrag von PÜNKTCHEN Amira! … denn unser Hund textet wieder!

Ich, die kleine Hündin der Familie, genannt Amira, alias Pünktchen, denke mir ja zu gern meinen Teil, wenn ich eingerollt im Körbchen liege und gemütlich vor mich hin döse. Und ehe SIE wieder nur über sich und deshalb Texte zu ihrer Arbeit verfasst, möchte ich über die wirklich wichtigen Dinge, die außerdem noch so und nebenbei geschehen, informieren: Es ist Pilzsaison, aber wohlgemerkt, ohne Pilze (!) und da mussten sie beide, sich doch diesmal tatsächlich etwas gänzlich Anderes einfallen lassen, weil die einfach nicht mehr mitspielen wollten …
Denn: Auch die PILZE befinden sich im STREIKMODUS.
Wahrscheinlich aus Solidarität zu den Acker-und Wiesenunkräutern!
Es gab in diesem Jahr keine Blumen am Feldrand und deshalb auch keine für Frauchens Terrassentisch, wahrscheinlich ist die Werbung daran schuld. Es freut manche Mitmenschen nämlich so richtig, der Natur den Garaus machen zu können. Da ging es den Bäumen, aufgrund des langen und recht strengen Winters, vermehrt an den Kragen und den Sträuchern, deren Nutzen keiner einsieht, sowieso. Razzfazz … und mit nur einem Sprühstoß kann störendes Grünzeug jetzt effektiver noch als früher, erledigt werden.
Andere, eher als ‚kunstsinnig‘ zu bezeichnende Leute, die sich ‚kultiviert‘ nennen und sich deshalb auch lieber nur gemalte als echte Blümchen anschauen wollen – denn diese bröseln irgendwann und das Blumenwasser fängt meist schon nach ein paar Tagen an zu stinken –, diese Leute schlendern lieber innerhalb gut klimatisierter Museen herum und gucken sich da von Künstlern bunt bemalte Leinwände an. Somit sind auch sie nicht viel besser, als die Blümchenvernichter möchte ich sagen, denn das Schicksal dieser Schönheiten, ist ihnen schnuppe. Hundi versteht die Welt nicht mehr! Was soll das? Und als Muddi dann selbst von solch einem Museums-Besuch, spät am Abend erst nach Hause zurückkam, wollte ich von ihr wissen, wieso !? …
Wieso seid ihr komischen Menschen so derart widersprüchlich und absurd?

Und dann, das ist die Höhe, dürfen Hunde, die ebenfalls Blumen und vor allem auch Bäume lieben und weil Mangelwahre, diese deshalb ebenfalls gern im Museum ansehen wollten, nicht einmal mit hinein! Und auch in Gotteshäuser dürfen wir es nicht. Wir beide – Frauchen und ich – haben das selber in Potsdam mal ausprobiert. Hunde retten Leben, wir bespaßen alte Menschen in Pflegeanstalten und kränkelnde Kinder in Krankenhäusern, wir graben unermüdlich Verwundete und Tote unter Trümmerbergen hervor … und obwohl Hunde reineren Herzens sind als die meisten Menschen, das sagt jedenfalls Herrchen sehr oft, bleiben wir als Geschöpfe Gottes, wie alle Tiere es sind, außen vor.
SIE liebt natürlich diese gemalten Bilder, keine Frage, aber Frauchen sieht sie nur als einen Ersatz. SIE weiß zu gut, wie diese Bilder einst entstanden sind, weil SIE selbst auch schon Blumenstillleben gemalt hat, und zwar nicht wenige. Künstler versuchen die pure Schönheit (und auch die Idylle) einzufangen, die diese Blumen durchflutet von Licht, ausstrahlen. Das Fragile, Zarte und Sinnliche daran, das fasziniert den Künstler, die Künstlerin, alles sensible Menschen, die am liebsten auch noch die verschiedenen Düfte malen wollten, wenn sie das könnten. Müsste SIE allerdings wählen zwischen einem wertvollen Bild in Öl, das Millionen kostet und andere Leute mit Neid erfüllt, oder der Möglichkeit, unserer alten Erde (und damit auch allen Feld-Wald-und Wiesenblumen) mit diesen Millionen in irgendeiner Form tatsächlich helfen zu können, damit sie zur Freude der Nachkommenden überleben -, SIE entschiede sich für Letzteres.
Immer ist den Menschen der PREIS viel wichtiger als der tatsächliche WERT, weil die Preise, so glauben sie, können sie – mittels Vergleich – gut einschätzen, echte Werte aber nicht. Denn dafür braucht es Demut und bedingungslose Liebe, sowie ein geschultes Herz …
Die hübschen Farbtupfer der Wildblumen fehlten Frauchen jedenfalls in diesem Sommer sehr.

Mit ihnen gab es auch immer so hübsche Insekten, die nun fern geblieben sind. Im Garten war ganz allgemein betrachtet zu bemerken gewesen, dass es so richtig in diesem Jahr, nicht fruchten wollte! Irgendetwas ist anders diesmal. Es hatte zwar geregnet, trotzdem senkte sich auch der Wasserspiegel des schönen Waldsees, wo wir manchmal baden gehen, dramatisch um gut einen halben Meter ab. Ich muss springen, wenn ich hinein will, die Uferkante ist jetzt einfach zu hoch! Und – es gibt auch dort weniger Insekten! Keinen einzigen, witzigen Wasserläufer beispielsweise und nur noch ganz wenige Libellen!
Was dies Jahr noch Mangelwahre ist; sind Hunde-Pfläumchen.
Wie war das doch im letzten Sommer so unglaublich toll gewesen! Da brach ein starker Ast an Überlastung, weil er die vielen Früchte nicht mehr zu tragen vermochte, die an ihm baumelten. Es geschah, als der Sturm in die Krone des lütten Baumes gefahren ist – derart aggressiv, wie der Teufel persönlich – der durch Hitzestress bereits ohnehin geschwächte Baum, gab daraufhin nach und trennte sich von seinem Ast.

Doch wir hatten Glück, es sah schlimmer aus als es dann tatsächlich gekommen ist.
Die Früchte zu pflücken war deshalb mit einem Schlag und innerhalb von Sekunden, hundeleicht geworden. Aber es waren einfach zu viele … ja, wenn man die Rattenbande dann wirklich einmal braucht, sind die nicht da! Nachdem ER und SIE voller Trauer im Herzen das Chaos mithilfe ihrer beiden Kinder wieder aufgeräumt hatten, blieb schließlich ein SONNENLOCH im Schattengarten an das ER sich erst mühsam gewöhnen musste. Längere Zeit war das Herrchen recht missgestimmt deswegen. Warum? Na, weil er seine Intimsphäre gestört sah! Denn nun schauten die Vögel ja von oben ungeniert zu ihm herunter – was dann aber ein aufgestellter Schirm, verhindern half.
Es war ein reiches, üppiges Jahr gewesen, dieses 2025-iger. Und was es ebenfalls reichlich gab, waren massenhaft Pilze, die wir in dieser Zeit fanden. Wir arbeiten ja im Team: Ich erschnüffele sie und meine Menschen ernten. Das funktioniert super! ER weckte welche ein und verstaute den Rest in seiner Kühltruhe, davon zehren sie beide noch immer, wenigstens das ist möglich.

Denn in diesem Jahr mangelt es an allem.
Und meine Leute fragen sich allmählich, was sie noch essen sollen, wo wir doch diese, in den Medien so ausführlich beschriebene, böse Mangelwirtschaft und zu wenig gutes Wirtschaftswachstum haben. Kochen ist für beide ein Muss, also ER ist der, der kocht, SIE profitiert davon. Doch hilft auch Frauchen gern dabei, die Zutaten zu besorgen! Sie fanden im Wald zwar allerhand Ersatz für die Pilze, die nicht da waren, mussten sich da aber nun erst einmal, ordentlich durchtesten.
ER experimentiert ja zu gerne, auch darüber habe ich bereits geschrieben.
Doch das, was sie vor ein paar Tagen aus der Not heraus, ausprobierten, DAS ging dann doch zu weit! Es mag ja allgemein recht schlimm gekommen sein und überall muss gespart werden, an sämtlichen Ecken und Enden (!) wie ich höre, reicht das Geld bei allen Menschen hinten und vorne nicht, aber SOO schlimm kann das doch nun wirklich nicht sein … dass sie ausgerechnet auf PAOLA-Ernährung (wie in die Steinzeit gefallen) umsteigen müssen!

PAOLADIÄT, so nennen die Menschen dieses geniale Essen von ganz früher, welches nur von aller einfachsten Komponenten lebt.
Die drei Steine (die Pilze dazu fehlten anfangs noch), die SIE lediglich fand, weil es bei ihr zu mehr nicht reichte, wurden deshalb notgedrungen zur Herstellung der Brühe, also der Basis, was die Suppengrundlage bedeutet – verwendet. Sie mussten zunächst gründlich gewaschen und dann für längere Zeit (bei zu hohem Energieverbrauch, das ist der Pferdefuß daran) gut ausgekocht werden, ansonsten würden sie später dann, viel zu schwer im Magen liegen … man denke an Rotkäppchens Oma, die das ebenfalls noch wusste.
ER lief an dem einzig, an diesem Tage existierenden Steinpilz am Wegesrand, den daraufhin dann ich gefunden habe, einfach vorbei. So sehr stand Vaddern neben sich vor Wut über die wegbleibenden Gesellen, also die Pilze. In meinem Arbeitseifer (ich versuchte sie beide doch nur zu trösten) übertrieb ich es aber leider ein wenig und musste deshalb dann für den Rest des Ausflugs, meinen blöden Maulkorb tragen mit dem ich so gefährlich aussehe. Meine kleine Schwester hat auch solch einen, denn sie hat einen überaus empfindlichen Magen und benötigt ihren Schnauzgummi aus diesem Grund; nämlich als Lebensretter.

Meine Menschen denken aber anscheinend tatsächlich, ich könnte mich an ihren Pilzen vergreifen, wo doch bekannt ist, dass Hunde gar keine Pilze mögen. Ihr beider Futterneid kränkt mich – dabei tue ich ihnen den Gefallen und helfe ihnen gern beim Suchen! Ich spüre die Maronen, Pfifferlinge und Steinpilze auf und rufe meine Menschen dann, aber in meinem Futternapf mag ich trotzdem keine Pilzmahlzeit haben. Das wissen sie eigentlich sehr genau, aber die Verhältnisse sind gerade so derart schlimm und die Nerven liegen blank, wie gesagt, alles läuft ja aus dem Ruder, da vergessen sie jeden Anstand. Es ist zum Haare raufen!
Und ich sage euch, es wird nicht besser werden!
Daran ist u. a. auch diese Dame mit den Schwarz eingefärbten Haaren schuld, die ich immer mal wieder vom Sofaplatz aus, im Fernsehen ansehen muss. Meine Menschen kriegen jedenfalls, wenn sie kommt, eine andere Farbe im Gesicht und werden hysterisch und sie bekommen Schnappatmung, was nicht schön ist, das muss ich sagen. Diese Dame hat für mich völlig unverständlich, ungehörig viel gegen Sonne und Wind und deshalb auch gegen Solaranlagen und Wärmepumpen, die ja eigentlich- in trauter Gemeinsamkeit mit Batterie-Anlagen, die es zur Haltbarmachung des vielen Stromes braucht, unsere Welt besser machen soll(t)en. Ich kann mich genau erinnern, wie Herrchen – als wir diese fiesen 40 °C hatten, seine Wärmepumpe einfach rückwärts laufen ließ, da kühlte die mit Hilfe der aggressiven Sonne, anstatt zu heizen: genial!

Das Fernsehen ist überhaupt so ziemlich aus der Zeit gefallen, es hängt den angesagten Themen oft hinterher, der Quote wegen. So passiert es, dass manches überbewertet wird und anderes, Wichtigeres, nur dann ein Sendethema hergibt, wenn’s weh tut, sprich akut ist. Klima beispielsweise und Temperatur gehören dazu, genau wie die daraus resultierenden, Katastrophen.
Seit der WM im Sommer, gibt es andauernd Sportinfos wie zum Beispiel diese, dass auch ein Fußballspiel aufgrund des Klimawandels, verloren werden kann. „Sport ist das Schmiermittel, um alle bei Laune zu halten“, sagt Herrchen. Und darum ist jetzt auch der wichtigste Mann im Lande, also der ‚künftige‘ Bundespräsident, ein sportlich-dynamisch auftretender Typ, mit überaus starkem Gebiss. Das braucht er natürlich auch … doch schon allein sein aussagekräftiger Name, der steht für das neue Programm! Da wissen schon einmal alle Bescheid … muss er selber gar nicht mehr viel tun …
Im Gegensatz zu dem eher besonnen auftretenden Herrn Steinmeier, der leider nicht SteinBEIßER heißt, auch das, ein prima bildhafter Name, was man sich aber leider nicht aussuchen kann, im Gegensatz zu ihm also, wendet der Herr Klopp offensichtlich die richtige Methode an! Jürgen Klopp, so sieht es aus, holt … hehe … die Mehrzahl geradewegs dort ab, wo sie stehen. Das nötigt mir Respekt ab, denn er schafft das lächelnd, obwohl alle Menschen gerade völlig durchzudrehen scheinen; Klopps Motto: Umparken im Kopf, ihr erinnert euch … richtig, eine ehemalige Werbung für Opel, das scheint zu funktionieren.
Meine sparen ja jetzt sogar beim Essen.
Mir will ihr Menschenfutter gar nicht mehr schmecken, seit sie das tun.
Denn sie übertreiben. Menschen finden selten den Mittelweg. Aber eventuell bin ja auch ich, nur ein arg verwöhnter Köter. Ich finde, das Wort S U P P E, über deren Herstellung ich hier berichten werde, trifft es nicht im Ansatz, schon gar nicht eine solche, wie sie beide nach unserem ersten Pilzsuche- und Nichtfindetag, da zubereitet haben!

Aber hübsch der Reihe nach:
Menschen haben es als Zweibeiner schwerer im Wald. Das ist der Ausgleich, den es braucht, also die Strafe, die sie bekommen müssen, aufgrund ihrer ewigen Besserwisserei. Während ich leichtfüßig und locker auf allen Vieren an ihrer Seite über die Stöckchen, die in unserem Weg lagen, drüber hüpfte, taten sie sich schwer, denn sie mussten ja intensiv Ausschau nach den Pilzköpfen halten, das strengte ganz offensichtlich beide, unglaublich an. „Bloß nicht wieder umknicken“, dachte zudem das liebe Frauchen und IHN hörte ich zu sich selber sagen: „Menno, nirgends Pilze zu sehen, selbst die giftigen machen sich rar, das gibt mir ordentlich was zu denken!“ …

So kamen sie irgendwie kaum voran und dümpelten durch den Wald und sie mussten an manchen versteckten Stellen sogar frustriert feststellen, dass Nacktschnecken, Eichhörnchen und Mäuse, schneller gewesen waren. Und auch das dreiste Damwild mit seinen immer einsatzbereiten Taschenmessern, ist sich nicht zu fein dafür, die für Menschen essbaren Pilzexemplare, die trotz Trockenstress gewachsen sind, wegzufinden. Hier ein abgeschnittenes Exemplar und dort auch eins … und daneben immer auch ihre rundlichen Hinterlassenschaften, daran erkenne ich die Übeltäter genau!
„Was sollen wir bloß zum Abendbrot essen?“… fragte ER besorgt. Wie überglücklich war das Frauchen da angesichts seiner Traurigkeit gewesen, als SIE nach dieser aussichts- und so erfolglosen Suche, schließlich eine alte, gut angeschimmelte, ja was? … Lederbörse fand! „Ach“, freute SIE sich, „die bereiten wir genau nach Rezept lecker zu!“ Bei dem von ihr so gelobten Koch, handelt es sich um keinen Geringeren als den großen (kleinen) Charlie Chaplin, der es – bereits total ausgehungert – verstand, so köstlich eine einfache Schuhsohle zuzubereiten wie kein zweiter nach ihm, um diese dann auch noch mit Genuss vor der Kamera zu verspeisen. Ich schaue ihm so gern zu, wenn er die Schnürsenkel auf die Gabel rollen will, genauso, wie Spaghetti! Und die wollen natürlich nicht so … sie zieren sich … und auch diese üblen Nägel im Schuh, die wie Gräten sind, und das feine Obere mit der derben Sohle darunter einst verbunden hatten, die wollen ebenfalls nicht … und recht schmecken wollen sie schon gar nicht, also tut er nur so, als würden sie denn den Schlund des Essers tatsächlich passieren. Er spielt das so wunderbar, aber in Wirklichkeit funktioniert es natürlich nicht – so mit dem harten Metall im Essen.
Weshalb auch der Reißverschluss aus Frauchens gefundener Lederbörse, raus muss, sobald sie halbwegs weich gekocht worden ist.

Der einzige Nachteil ergab sich in unserem, (wie auch schon bei Chaplins Landstreicher „Tramp“ deutlich und lustig aufgezeigt), dadurch, dass also einiges an Zeit investiert (und einberechnet) werden musste, die es brauchte, ehe das zähe Teil halbwegs genießbar werden würde.
Später sollte nur noch Kartoffelersatz in Form dieser lustigen Gesellen dazu kommen, die jedes Jahr neu, als Kullern am Waldboden herumliegen und die nur wie Kartoffeln aussehen ohne welche zu sein. „Auch die Boviste sind kleiner geblieben und weniger zahlreich in diesem Jahr“, stellte ich fest … „Die sind recht derbe, dabei zwar immer noch schnittfest, jedoch wie Gummi … und müssen deshalb lange ausgekocht werden“, erwiderte SIE. Und – was war noch? Ach ja: der Zunderschwamm und seine Verwandten. Manch einer von ihnen sieht tatsächlich beinahe so lecker aus, wie frisch aus dem Bäckereigeschäft, der Form nach ein Hefeküchlein – eines aus dem grünen Walde sozusagen. Andere wirken eher wie ganz viele, locker übereinander gestapelte, Eierkuchen. Ich hörte, die sollen sogar essbar sein …
Aber essen? Essen würde ich sie alle nicht.

In diese merkwürdige Brühe sollten kurz vor dem Verzehr, noch schnell einige Proteeinchen hinein.
Die Natter war bereits tot, was eine Erleichterung darstellte, weil sie nicht erst noch unter Tränen umgebracht werden musste. Bei Insekten sind die Menschen weniger zimperlich; deshalb gibt es inzwischen davon auch immer weniger. Im Abendlicht einer Straßenlaterne kann man das Insektensterben sehr gut beobachten: früher schwirrten allerlei Sorten von Motten um Lichtquellen wie diese, enthusiastisch herum, bis sie entkräftet zu Boden fielen oder sich in den Netzen von Spinnen verfingen, auch von ‚fliegenden Mäusen‘ (wie heißen die doch gleich noch richtig?) gefangen zu werden, kam öfter vor, denn die kleinen Säugetierchen kannten sich mit Lichtverschmutzung und ihren Vorteilen, bisher bestens aus. Damals … denn heute fliegen die Motten erst gar nicht mehr, sondern sind bereits tot, bevor sie schwärmen und die Flugmäuse müssen sich anderes zum Futtern fangen.
Auch die Fledermäuse werden sich also umstellen müssen!

Die gemütlich wirkenden Käfer aber, die liefen der Muddi andauernd freiwillig vor die Füße und sozusagen über den Weg – die hatten selbst Schuld daran, dass sie von ihr eingesammelt wurden. Mistkäfer tragen ihren Namen ja völlig zu Unrecht, muss ich sagen, was irreführend ist. Ja, natürlich mögen sie Verdorbenes und sie mögen Fäkalien, zu gern auch meine Hundehäufchen, aber die Käfer als solche, sind saubere Tierchen. Die sehen aus wie frisch lackiert! Es gibt sie entweder mit einem leicht bläulichen Schimmer oder in dezent schwarz. Man findet sie kultiviert in Gruppen gemeinsam auf Stinkmorcheln sitzend, wie in einem Restaurant, denn sie mögen es gern gesellig.
Passend zu diesen Protein-Bombern, sei die zu guter Letzt noch eine Köstlichkeit erwähnt, die ich auch zu gern mag: Leckere Pillen, pure Vitamine! … häufig vom Damwild. Auch Hasen produzieren welche, die dann allerdings etwas kleiner sind. Die liegen praktisch überall im Wald herum, wo diese Tiere sich aufhalten. Ich kann deren Anwesenheit auch mit dem Schnauzkorb auf der Nase, bestens erschnuppern, nur zulangen – das geht damit nicht – was ich aber zu gern täte … wenn ich könnte. Es steckt in meinen Genen, mich dafür zu interessieren.
Um sie zu verzehren, sollten sie möglichst frisch sein. Das ist Hundebasiswissen, das mussten Herrchen und Frauchen auch erst lernen. Frauchen sammelte deshalb also nur die weichen tief-schwarzen und hübsch glänzenden Pillen ein, denn weniger ist auch hierbei mehr. Ein paar Kastanien, die SIE irgendwo aufgesammelt hatte und dazu drei Eicheln, fertig. Pfeffer und Salz rundeten die Suppe geschmacklich ab und natürlich kamen ganz zuletzt, noch die drei essbaren Pilze, die meine Menschen dann tatsächlich doch noch (bloß gut!) gefunden hatten an diesem tristen Nachmittag – in die köchelnde Stein-Brühe mit hinein.
Drei Pilze nur. Und wenn man hat, noch ein frisches Ei …

Im Birkenpilz waren die Maden schneller gewesen, der bestand nur noch aus Löchern. ER stellte jedoch nüchtern fest, „dass auch Maden und deren Löcher, den Speiseplan bestens bereichern helfen können“ und warf nichts weg. Bei solchen Käsesorten mit Löchern drin beispielsweise, verhält es sich ganz ähnlich. Es gibt sogar einen, der lässt sich von Milben extra anknabbern und gilt deshalb als Delikatesse … und zwar der Käse zusammen MIT den Milben drauf!
Mein von mir gefundener Steinpilz aber, erwies sich als ein richtig gesundes Prachtexemplar!
Ich hätte ja auch zu gern den schönen Roten noch eingesackt, aber da waren sie beide strikt dagegen. SIE braucht keine schwindligen Gedanken, wofür dieser Pilz sorgen könnte – ihr schwindelt auch so! Und ER wäre für extravagant-provozierende Versuche dieser Art, dann doch ein bißchen zu feige.

Und dann fand ER endlich noch diesen großen Haufen Unordnung von was weiß ich … also damit konnte ich als Hund, rein gar nichts anfangen. Aber auch dieses kuriose Ungetüm, das wie verkleidet aussah, sollte einen Pilz darstellen! Frauchen jubelte wieder und freute sich: der Herr hat HIRN vom Himmel für Vaddern geworfen, rief sie … und ich dachte nur, hä? … was soll das bedeuten? Das ‚Hirn‘ – so sah ich zu Hause, musste von ihm erst aufwendig geputzt werden, bevor es zuletzt in den Topf, hinein zu den Steinen und der Lederbörse kam. Zwischen seinen Lamellen schlummerten allerlei Sandkörnchen und Nadeln, die unter dem laufenden Wasserhahn, sorgfältig herausgespült wurden, indes die Suppenbasis weiter köchelte. Eine Prozedur, die mir verbesserungswürdig erschien, bei dem enormen Wasserverbrauch! Aber Herrchen ist ja nicht doof, der sammelte das Wasser und gab es den Blumen, die in tönernen Töpfen wohnen müssen und immer großen Durst haben.
Sand im Kochtopf ist jedenfalls keine gute Option, und auch manch gruseliger Käfer, wo ein einziger ausreicht, um eine ganze Mahlzeit zu verderben, bleibt besser im Wald.

Deshalb musste der Sand raus und der lange schwarze, gelenkige Käfer, der giftig ist, durfte gar nicht erst rein.
So oder zumindest so ähnlich, das liegt nahe, wird es sich zu Steinzeiten in Steinhausen, bei Familie Feuerstein, ebenfalls zugetragen haben. Und welch Zufall (!) … überall liegen auch bei uns, steinzeitlich anmutende Vorbilder für Getöpfertes auf unserer WaldWiesen herum; dabei handelt es sich um die leeren Hüllen der Riesenbowiste, einer Pilz-Spezies, die der Mensch, wenn diese Pilze noch jung sind, hübsch in Scheiben geschnitten und wie feinstes Schnitzel paniert, sogar essen kann.

Anhand der Theorie, die Krankheiten nach dem Prinzip „Gleiches mit Gleichem“ behandelt und Homöopathie heißt (ich musste es googeln) und mittels derer auch ich – und zwar immer bevorzugt in der Zeit zwischen den Jahren – gemeinsam mit „Bachblüten“ behandelt werde, ist außerdem abzuleiten, dass die braunen und staubigen Sporen der Riesenbowiste in diesen zarten Töpfchen und Schälchen, sicherlich prima (zwar leider hydrophobes, also weniger schnelllösliches) Kaffee-Ersatz-Pulver abgeben würden, denn es sieht in etwa genauso aus. In diesen natürlichen Tassen steht das Pulver einsatzbereit auf der Wiese zur sofortigen Nutzung zur Verfügung; heißes Wasser drüber… und mit etwas Geduld, ist der feine, ‚Paola-Frühstückskaffee‘, aus dem nicht an Wasser interessierten Sporenpulver, noch vor dem Kaltwerden, genussbereit, wobei die Oberflächenspannung des Wassers schuld daran ist, dass es dauert …
Apropos Steinzeit:
Und klar, ich erwähne das nicht ohne Grund, auch einen solch besonderen Steinzeitstein (mit Gebrauchsspuren daran) hat SIE an diesem Tage dann doch auch noch gefunden. Der komische Stein, der ebenfalls in den Kochtopf wanderte, entschädigt das Frauchen denn auch für das überaus karge Mahl. Feuersteine tragen ja naturgemäß, noch immer die alten Gene ihrer Vorbesitzer in ihren Vertiefungen und Ritzen mit sich herum … wichtig ist aber, so ein Gen an sich, das hält ewig (z. Bsp. in Bernstein) wie wir aus den Jurassic-Park-Filmen wissen. Hat man davon mehrere in petto, kann das dauern, ehe alles ordentlich aufgespalten ist und u. a. auch deshalb köcheln sie an ihrer Suppe nun schon einige tagelang herum. Aber es lohnt sich wirklich, denn auch geringste Spuren frühmenschlicher Existenz und Moosen am Stein, ergeben geschmackliche Raffinessen, die genutzt werden sollten!
Man darf eben nicht zimperlich sein!

Ein entschiedener Vorteil dieser kargen, steinzeitlichen Ernährung, der liegt jedoch in der überaus minimalen Kalorienzufuhr, was den Besuch im GYM überflüssig macht und darum zusätzlich Geld sparen hilft. Mit etwas Einfallsreichtum – so sehen wir – kann man sich also behelfen, um gut über klimawandelbedingte, mangelbehaftete Zeiten zu kommen. Bleibt nur noch der fehlende Genuss – ja, das ist in der Tat auch ein Thema, aber ein anderes (!) welches ich hier mal unberücksichtigt lassen möchte.
Und was sagt Muttis neue Freundin, die KI dazu?
„Aus diesen Zutaten eine leckere und genießbare Suppe zuzubereiten, ist leider unmöglich und lebensgefährlich.“ … „Während die drei Steine gründlich gereinigt zumindest für eine traditionelle ‚Steinsuppe‘ (als symbolische Basis) taugen würden, sind die restlichen Zutaten entweder hochgiftig oder stark gesundheitsschädlich.“ Konkret zu den Kartoffelbovisten meinte sie: „Diese Pilze sind giftig. Ihr Verzehr führt zu schweren Magen-Darmbeschwerden und Erbrechen und kann in größeren Mengen oder bei bestimmten Arten, ernstere Vergiftungserscheinungen auslösen.“ „Ohne die genaue Art zu kennen, besteht auch bei den anderen „drei“ genannten Pilzen, extremes Risiko.“
Jaja, ich weiß schon, gemeint sind der Zunderschwamm und seine Baumpilzfreunde.

„Die Ringelnatter steht in Deutschland unter strengem Naturschutz, das Fangen oder Verwerten ist illegal.“ Und weiter: „Der Ölkäfer bedeutet Lebensgefahr! Sie produzieren das körpereigene Gift Cantharidin. Bereits ein einziger Käfer enthält genug davon, um einen erwachsenen Menschen zu töten.“
… wieder etwas elementar Wichtiges dazu gelernt!
Zuletzt Mistkäfer und Hasenköttel: „Beide Zutaten sind voller gefährlicher Bakterien, Parasiten und Krankheitserreger. Sie haben in Lebensmitteln absolut nichts verloren …“ „Mein dringender Rat“ (sagt die KI): „Bitte verwende diese Fundstücke auf keinen Fall für eine echte Mahlzeit. Wenn du das Überleben in der Natur (Survival) ausprobieren möchtest, solltest du dich ausschließlich an zweifelsfrei bestimmte, essbare Pflanzen und bekannte Zutaten halten.“
Und das ist ja überhaupt das Beste:
Unsere KI empfiehlt für echte Waldpilzsuppe Zutaten aus dem SUPERMARKT!
Dabei sind die so schönen und glatten Obste und Gemüses und auch anderes von dort, oft ziemlich überzüchtet, abgesehen davon, dass sie gewisse Raritäten gar nicht erst in ihrem aufgeräumten Sortiment führen!
Die angeschimmelte Geldbörse aus dem Wald hat sich übrigens als die einzig ‚nahrhaft‘ zu nennende Zutat erwiesen … die Frauchens KI anfangs gelten ließ, sich dann aber revidierte. Das, weil Leder mit Chemikalien gegerbt wird – und außerdem bliebe als Restrisiko, noch der unschöne Schimmelbefall. Wieso eigentlich Risiko? Neben dem gefährlichen Schimmel gibt es doch auch den guten, gesunden, nicht wahr? Und überhaupt, was soll die Panikmache? Besonders eitle Leute spritzen sich Botox (Wurstgift) doch sogar freiwillig ins Gesicht, direkt unter ihre Haut! Mit einer guten Portion Optimismus übersteht der Mensch schließlich alles und ist gewappnet gegen jede noch so große Unerquicklichkeit! … womit er in der Lage ist, sich über jede noch so missliche Situation hinweg zu setzen oder diese, einfach auszusitzen.
Der Menschen (nicht nur in Köln) liebstes Motto ist nicht umsonst:
„Et hätt noch immer jot jejange.“

Und – was lernen wir daraus?
Der Klimawandel und die damit verbundenen, anderen Krisen, erfordern von der Menschheit (neben einem tüchtigen Magen, den es braucht), einiges an Ideenreichtum und Kraft, um damit gut umgehen zu können. ‚Resilienz‘ ist das große Thema momentan und auch ein gesellschaftliches ENGAGEMENT für den ERNSTFALL – beides fehlt … ihre allgemeine, kompetenzbefreite Sorglosigkeit, ist jedenfalls verblüffend. Anstatt den nötigen Selbstschutz mittels Unabhängigkeit von Allem, wegen womöglich anstehender Krisenfälle besser noch zu trainieren, werden drohende Gefahren von der Bevölkerung einfach nur umgangen, sie lassen sich lieber mit Späßchen unterhalten. ABER was, wenn den Menschen jede Kontrolle genommen würde, weil sich äußere Angriffe immer subtiler gestalten? Und was, wenn u.a. die geilen Supermärkte oder Discounter ihr reiches Sortiment verändern, weil Künstliche Intelligenz alle Lebewesen und hier besonders Homo sapiens, den angeblich Vernunftbegabten, endlich los sein, sprich auslöschen wollte?
Erfahrungsberichte über besorgniserregende KI-Fähigkeiten, die in der Lage sind sämtlichen menschengemachten PC-Programmen jede Kontrolle zu rauben, um sogenannte „effective self-improvement resources“ überflüssig werden zu lassen, nehmen in den Medien zu. Und diese Kontrolllosigkeit … ich komme kaum noch richtig zum Tippen … ich find’s einfach zu lustig … die sorgt dann u. a. eventuell dafür, dass die vielen leckeren Angebote im Kaufladen auf Alleinfutter in praktischen Dosen … na für wen? … für intelligente Katzen und lustige, bunte Hunde – umgestellt werden!!
Es gibt ja bereits derart viele von uns, dass nicht wenige bereits im zarten Babyalter (als Welpen, die sie dann noch sind) in der Natur (vorzugsweise an Autobahnraststätten) einfach lieblos ausgesetzt werden! Im Gegensatz zu anderen Haus- und Nutztieren, die von den Menschen gefressen werden, steht hinter uns dennoch eine ganze Industrie! Und genau deshalb, wegen der Aussicht auf viel Geld, ist alles möglich …
Bedeutet für Menschen dann unausweichlich: PAOLADIÄT! – oder wie die heißt.
Achso …achwas … PALEO? … soso.
Nur noch mit Wenigem anstatt mit mehr, werden sie auf Dauer über die Runden kommen. Die Uhr auf dem Bild unten zeigt – wie sollte es anders sein – natürlich mal wieder die falsche Zeit an! Es ist bereits zehn oder sogar mehr als das … jedenfalls schon recht viel nach Zwölf: Es geht auf Dreizehn … Da können sie noch so viele Stacheln auf ihre dusseligen Uhren setzen, damit sich der alles lähmende ZEITGEIST, da bloß nicht draufsetzen kann! Es wird trotzdem nicht besser sondern schwieriger werden.

Ach, diese armen Menschen.
Echte, von Achtung getragene KULTURPolitik, wie sie früher existierte, gibt es nicht mehr. Dafür haben sie jetzt bald, eine neue, ganz OHNE-JEDE-KULTUR-POLITIK. Sie wissen einfach nicht, was sie wollen, sie wissen nur, was sie vermeintlich alles schon können. Unentschiedenheit und von Eigeninteressen geleitetes Denken und Handeln, erschweren ihnen untereinander jeden Dialog, weil sie ja allesamt ihre wertvollen Instinkte verloren haben. Frauchen hatte mir vorab empfohlen, mal bei Marx und Engels ein wenig zu stöbern und das, mit dem „absterbenden Kapitalismus“, fand ich dann besonders interessant. Beide wussten noch nichts vom Klima und seinem Wandel und den Auswirkungen, die er mit sich bringen würde. Anstatt sich der wichtigen Probleme dieser Welt – wohlgemerkt global betrachtet – anzunehmen, erfindet die Menschheit ständig neue, völlig unnütze Problemchen, alles nur Ablenkungsmanöver!
Sämtliche Interessengruppen kämpfen dann erbittert mittels Schlagworten, die sie in rufschädigender Absicht benutzen, gegen- statt miteinander. Und daraus entstehen Kriege und es kann passieren, dass dabei einer seine Heimat verliert, weil ein anderer, Stärkerer, einfach kommt und sagt:
Das alles gehört jetzt mir! Immer nur darum geht es.
Aber wer muss in die Hundeschule? Wir!
Und deshalb trullert die gesamte Menschengesellschaft mehr und mehr und immer schneller, nur noch rückwärts und kommt so der Zeit noch VOR der Menschwerdung, wo sie also noch nicht gesellig in Höhlen beisammen lebten, tatsächlich immer näher. Der Kreis schließt sich! Sie nennen es in ihrer Einfallt „Fortschritt“ mit Zukunft und „Wirtschaftswachstum“, was einem einzigen, riesigen Irrtum gleichkommt. Bald alle von ihnen, sind ihm erlegen. Doch damit hat dieser schleichende Prozess, der den Weg hin zum Abgrund feiert, rein gar nichts zu tun. Den drohenden Abstieg spüren sie ja gar nicht als einen solchen, denn es geht ihnen (also sehr vielen von ihnen) noch immer viel zu gut! Und geht es mal nicht so gut, gewöhnen sie sich schnell auch daran. Sie wundern sich dann nur, wenn‘s mit den „blühenden Landschaften“ zwar auf Papier, aber in echt, einfach nicht mehr funktionieren will.

Nun gut, an dieser Stelle ließe sich ewig fachsimpeln, gerade jetzt, nach den Wahlen, wo alle wie aus dem Häuschen sind und angesichts sich verändernder Haltungsfragen und vor allem auch drohender Kriege -, eine rosige Zukunft so ungewiss erscheint. Ich kleiner Hund, bin für die große Politik einfach nicht gemacht. Doch als Hund, der mit seinen Menschen eng verbunden zusammen lebt, kriege ich sicherlich sehr viel mehr mit, als Nachbars Lumpi, der draußen von der Familie isoliert, in seiner Hundehütte oder in der Garage wohnt, was vorkommt. Trotzdem kann ich mich nicht um alles gleichzeitig kümmern, denn ich habe mit meinen komischen Zweibeinern und ihren Allüren, nun wirklich schon genug zu tun.
Zu guter Letzt hier noch für euch Lieben, Frauchens Lecker-Überlebens-Rezept zum Nachkochen. Regional bedingte Veränderungen und Variationen sind ausdrücklich erwünscht.

Echte HEXENSUPPE aus dem Wald: 3 Steine – die besten findet man zwischen den Wurzeln einer gestürzten, märkischen Kiefer, 1 alte Lederbörse (alternativ gehen auch Gürtel, Handtaschen und Hosenträger oder Schuhsohlen, bloß kein Imitat!), 1 tote Ringelnatter (oder etwas anderes, frisch Überfahrenes, wie Froschi, Lurchi oder Spatzi), 3 (gern auch mehr) Mistkäfer und Verwandte, eine Handvoll Kartoffelboviste (in Scheiben geschnitten) und der Zunderschwamm (gerieben), Maronen, Krause Glucke und Steinpilze (gut geputzt und hübsch gewürfelt) und damit das Essen nicht nur krank sondern auch lustig macht, ein recht großer oder sogar ganz großer Schluck Hauswein, je nach Personenzahl, die beköstigt werden soll. Zuletzt eine Handvoll Hasen- und eine Handvoll Reh- oder Damwildköttel, die allesamt den fatalen Geschmack dieser Suppe, würzig abrunden helfen, das war‘s.

Guten Appetit!
Und im nächsten BLOG erzähle ich euch dann von meiner Bewerbung als TOPDOGEL bei Heidi Klum.
Nicht mehr nur CATWALK … nein, TERRIERWALK ist angesagt! Ich meine, Hunde könnten den Mode-Betrieb mit ihrer bedingungslosen Liebe zu den Menschen, doch so richtig gut bereichern helfen und besonders mein Terrier-Talent – eben NICHT ordentlich bei Fuß und an der Leine zu gehen und trotzdem witzig zu sein -, hätte doch das Potential zu dem, wonach sie alle lechzen; also zu mehr Unterhaltung … wie heißt das noch genau? …
ENTENTAINZEMENT !
Weil die Mädchen in ihren Stöckchenschuhen mitunter arge Probleme haben, bin ich der Auffassung, das ändern zu müssen. Diese selbstbewussten, meist lustigen jungen Männer, deren nackte Waden ich so liebe, haben es nämlich im Gegensatz zu ihnen, viel zu einfach, lächelnd locker und charmant, an die begehrten Punkte zu gelangen. Mit mir an der Leine auf dem Laufsteg zu sein, das würde für sie den Schwierigkeitsgrad erheblich erhöhen helfen … oder?
Denn tief im Herzen bin ich Feministin!
Obwohl mein Bewerbungs-E-Mail mit dem Din-A4 langen Anhang hinten dran, gut angekommen ist, denn Heidis Team hat sich dafür bei Frauchen sogar mit einem Smilie bedankt und versprach diese an die ‚Verantwortlichen‘ weiter zu leiten -, kann ich noch nichts Genaues sagen. Aber sobald ich mehr weiß, melde ich mich! Und sollten in der nächsten Show andere Hunde (als Weltretter, so mein Plan) auftreten, dann wisst ihr genau warum das so ist; denn dann hat der HEIDI zwar meine Idee gefallen (!) … ich ihr aber nicht.
Dabei brauchte ich nicht einmal von ihren Frisöören umgestylt zu werden.
Bart und Frisur sitzen stets perfekt, what else!

… ELSE? …
Nee, euer PÜNKTCHEN Amira!
… am 28. September 2026



